Ihr externer Planungspartner für die kommunale Wärmeplanung
Langjährige Erfahrung in Energie, erneuerbarer Energieerzeugung und Netzen – und Feingefühl für örtliche Besonderheiten. So wird die Wärmeplanung von der Theorie zur Praxis.
Wärmeplanung, die vor Ort funktioniert
Die Umsetzung der gesetzlich geforderten Wärmeplanung wird eine spannende Aufgabe für alle Beteiligten. Langjährige Erfahrung im Themenbereich Energie, erneuerbare Energieerzeugung und Netze sind Grundvoraussetzungen für eine praktikable Wärmeplanung. Feingefühl für die örtlichen Besonderheiten und Entwicklungspotentiale überführt die Wärmeplanung aus der theoretischen Betrachtung in die Praxis. So wird das zentrale Ziel, die CO2-Neutralität, tatsächlich erreichbar.
Gerne stellen wir uns in den Dienst der kommunalen Verwaltung, der Versorgungsunternehmen, der lokalen Wohnungswirtschaft sowie von Gewerbe und Industrie vor Ort. Unser Blick auf die Gesamtsituation, wirtschaftlich und soziologisch akzeptable Planungen und die langjährige Erfahrung im Bereich erneuerbarer Energieprojekte sind Ihnen eine gute Unterstützung.
„Eine unauslöschliche Spur in der Landschaft von morgen hinterlassen.“
2045Klimaneutrale WärmeDurchdachte Strategie statt Theorie
In der Energiewirtschaft sind viele Faktoren im Spiel, die eine durchdachte Strategie erfordern. Wir fokussieren uns auf die Interessen der Gemeinde und der Versorgungsunternehmen sowie der Unternehmen und Bürger. Unser Ziel ist es, den Verwaltungsaufwand für Kommunen zu senken – indem wir die von Universitäten und Verbänden veröffentlichten Vorgehensweisen und Empfehlungen beachten und unsere eigene Expertise einbringen.
1Analyse
Räumliche Analyse von Bedarf und Potenzialen unter Beachtung der technisch-wirtschaftlichen Machbarkeit.
2Rahmenbedingungen
Berücksichtigung des Pariser Abkommens, spezifischer Landesgesetze und regionaler Städteplanung.
3Technologien
Untersuchung verschiedener Energiemöglichkeiten wie Biomasse, Abwärme, Geothermie und Solarthermie.
4Stakeholder & Sonderfachleute
Einbindung der relevanten Behörden, Unternehmen und Expertinnen und Experten.
5Umsetzung
Mit Bauleitplänen oder Satzungen, in Koordination mit Stadtwerken und Versorgungsunternehmen.
6Vorgehensweise
Sammlung und Gewichtung von Konzepten, Entwicklungs- und Dekarbonisierungsfahrpläne.
Wir koordinieren – die Kommune wird entlastet
Wir analysieren vorhandene Datenbasen und politisch gewollte Entwicklungen sorgfältig und beziehen sie in die Planung ein.
Klimaneutrale Wärmeversorgung: Wir managen, Sie profitieren
Städteplanung und Entwicklung sind wichtige Faktoren der Wärmeplanung. Bestehende Netze und Versorgungsarten der örtlichen – und auf Wunsch der umliegenden – Versorger werden eingebunden. Große Unternehmen mit Einspar- und Wärme-/Kältenutzungspotentialen spielen ebenso eine bedeutende Rolle wie die Wohnungswirtschaft. Auch Einfamilienhausbesitzer werden einbezogen – mit sinnvollen, akzeptablen Vorschlägen.
Umfassende Planung von A bis Z
Von der ersten Ideensammlung bis zur konkreten Vorplanung der Versorgungsarten: Wir berücksichtigen alle relevanten Stakeholder und Fachleute und übernehmen den gesamten Planungsprozess für Sie.
Strategie ohne Stress: Klimaschutzziele sicher umsetzen
Das Einhalten von Klimaschutzzielen und Gesetzen kann kompliziert sein. Wir erarbeiten eine komplette Strategie zur Implementierung erneuerbarer Wärmequellen bis 2045 – damit alles rechtzeitig und im Einklang mit den Vorgaben erledigt wird.
Bedarfsanalyse leicht gemacht
Wir analysieren den lokalen Bedarf und die verfügbaren Potenziale wie Biomasse und Solarthermie, um die Machbarkeit von Neubau- und Ausbauprojekten zu bewerten. Mit technischen und wirtschaftlichen Details müssen Sie sich nicht befassen – das übernehmen wir.
Keine Ressourcen für eine Koordinatorenstelle?
Dann stellen wir Ihnen diese wichtige Personalie gerne aus unserem Team. Wir entlasten die Kommune, soweit sinnvoll und erwünscht – und arbeiten selbstverständlich auch unter der Koordination Ihrer Wahl.
Rechtlicher Rahmen gemäß Wärmeplanungsgesetz des Bundes; landesrechtliche Regelungen können abweichen. Keine Rechtsberatung.
Analysen und Prognosen
Von der Interessenlage bis zur Prognose: So schaffen wir die belastbare Grundlage Ihrer Wärmeplanung.
Sammlung und Sichtung der Interessen kommunaler und unternehmerischer Entscheider
Empfehlung
Koordinator mit gutem Draht zu Stakeholdern oder externer Planer mit Vollmacht und Datenschutzverpflichtungen.
Aufgabe der Kommune
Transformationsprozess umsetzen.
Mittel der Kommune
Baurechtliche Instrumente (B-Plan, FN-Plan, Satzungen), Gestattungsverträge (Anschluss- und Benutzungszwang).
Empfehlung
Transparente Prozesse, Öffentlichkeitsbeteiligung, innovative Konzepte mit Vorbildcharakter, frühzeitige Integration kommunaler Gremien und Unternehmen (kommunale Gebäude, Genossenschaften etc.), Einbeziehung von Klimamodellen (Stadtklima, Frischluftschneisen etc.), Kältebedarf, CO2-Bilanz auf kommunaler Ebene, Vollkostenvergleich (Invest, Betrieb, Wartung, Ersatzbeschaffung, Controlling).
Besondere Anforderungen
Großabnehmer, zeitliche Vorgaben vom Gesetzgeber, Genehmigungsprozesse, Finanzierungs- und Fördermittel, Akzeptanz der Bevölkerung, Verfügbarkeit von Planern und Handwerkern.
Hilfen
Wärmekataster der Länder (nicht in allen Bundesländern verfügbar).
Erfassung des Wärmebedarfs und übersichtliche Darstellung
Darstellung
Kommunale Gesamtübersicht, Blockübersicht, Gebäudeübersicht, Straßenübersicht/Liniendichte.
Empfehlung
Geographisches Informationssystem (GIS), Bestandsauflistung (Alter, Größe, Zustand, Energieträger, Wärmeerzeuger etc.).
Erfassung und Darstellung der Wärmeversorgungsart
Empfehlung
GIS-Darstellung der Netze (Gas, Wärme), Abwärmeerzeuger, Speicher und Wärmequellen der nicht netzgebundenen Objekte (Bezirksschornsteinfeger, Energieversorger).
Entwicklung der Wärmeversorgung
Notwendig
- Abschätzung des Wärmebedarfs (energetische Sanierung, PV, Wärmepumpen etc.)
- Eingrenzung der Gebiete, die nicht über Netze abgedeckt werden
- Klärung, wie bestehende Gasnetze für Methan und/oder Wasserstoff genutzt werden können
- Ausbaumöglichkeiten der Gasnetze
- Prognose der möglichen erneuerbaren Energieerzeugung (Strom, Gas, Wärme) mit Flächenbedarf
- Einbeziehung von Großabnehmern, Industrie- und Gewerbegebieten, Wohnbaukomplexen und -quartieren
Sinnvoll
Zeiträume abschätzen, Entwicklungen und Strategien von Bund und Ländern einbeziehen (beschlossene und mögliche zukünftige), demographische Entwicklungsprognosen, Entwicklung von Wohnungsgrößen und Ausstattung, Verfügbarkeit von Mensch und Material, Klimaentwicklung, Entwicklung von Produktionsprozessen und deren Energieform und Bedarf.
Grobplanung nach Versorgungsart
Einteilung in Gebiete: Wärmenetz, Gas, Einzelversorgung.
Prognose der zukünftigen Entwicklung
Notwendig
Einschätzung des zukünftigen Wärme- und Kältebedarfs unter Einbeziehung geplanter Wärmenetze, Abwärmequellen, Quellen erneuerbarer Energie, Nutzung der Gasnetze für Wasserstoff/Biomethan, Optimierung der Verbrauchsgewohnheiten, Medientemperaturen und Leckagen/hydraulischer Verluste, Bedarf der Großabnehmer und energiepolitischer Strategien.
Sinnvoll
Ermittlung und Einbeziehung demographischer und wirtschaftlicher Entwicklungen, Verfügbarkeiten, anzunehmender baulicher Entwicklungen in kommunal, industriell, gewerblich und wohnwirtschaftlich genutzten Objekten, verkehrsplanerischer Fakten sowie Nutzung der Solarkataster.
Empfehlung
Betrachtung der Faktoren Zeit, Finanzmittel und Ressourcen (Personal, Verfügbarkeit von Technologie und handwerkliche Umsetzbarkeit) sowie Genehmigungszeiträume.
Vorplanung bis zur Finanzierung
Aus Daten wird eine umsetzbare Strategie – mit klaren Kriterien, Meilensteinen und einem Blick auf die Finanzierung.
Vorplanung der Versorgungsarten
Notwendig
- Einteilung der Kommune in Gebiete nach Versorgungsart (Netz, Einzelerzeuger)
- Wärme- und Kältebedarf
- Bestehende und geplante Netze für Gas, Wasserstoff und Methan
- Anschlussquoten – heute und zukünftig
- Abwärmequellen – heute und zukünftig
- Entwicklung von PV-Anlagen, Geothermie und Windkraft
- Potentiale durch Erneuerung der Wärme- und Kälteerzeugungstechnologie
- Entwicklung der CO2-Emissionen unter Berücksichtigung der Prognosen
Auswahlkriterien für Wärme- und Kältequellen, Infrastrukturen und Stromnetze
Notwendig
- Gewichtung der CO2-Bilanz (Ökologie, Ressourcen, Wiederverwertbarkeit, Lebensdauer, Wartungsaufwand = kompletter Footprint)
- Akzeptanz (Politik, Bevölkerung, Unternehmen, Berater)
- Wirtschaftlichkeit (Verfügbarkeit von Personal und Material, Genehmigungszeiträume, Wartung, Lebenszyklus, CO2-Zertifikate)
- Versorgungssicherheit (Verfügbarkeit der Energiequelle, politische Abhängigkeiten, Störungswahrscheinlichkeit, Know-how)
- Bewertung bestehender und zukünftiger Netzstruktur für Gas, Wärme und Strom
- Check der Auslastung von Erzeugungssystem und Netz, kritische Netzbereiche
- Anschlussbereitschaft, Zeitrahmen, topografische, geologische und rechtliche Anforderungen
Sinnvoll
Enge Zusammenarbeit mit Stadtwerken und Wärmeversorgern, Optimierung der Temperaturniveaus, Minimierung von Verlusten, Prüfung, welche Großabnehmer auf Wasserstoff umstellen können und möchten.
Möglich
- Erneuerbare Gasarten in die Prüfung einbeziehen
- Ertüchtigung vorhandener Gasnetze für Wasserstoff und/oder erneuerbare Gase
- Prüfung von Power-to-Gas-Anlagen
- Prüfung von Energiespeichersystemen und Batteriespeichern
- Verkehrsbedingte Energiebedarfe (ÖPNV, Straßenbeleuchtung, Ampeln etc.)
Notwendig
Stromnetze: Check der bestehenden Netze und der Netzentwicklungspläne (NEP), Prognose des Bedarfs und der dezentralen Quellen, Prüfung der Netzkapazitäten nach Quartieren, Großabnehmern und möglichen Großerzeugern (Windkraft, BHKW, Freiflächen-PV) inklusive Spitzenlasten.
Sinnvoll
Kosten- und Zeitprognose für die Ertüchtigung der Stromnetzinfrastruktur (Leitungen, Umspannstationen, Leitungswege).
Sonderpunkt
Betrachtung aller geplanten Infrastrukturmaßnahmen, insbesondere im Tiefbau (Kanalbau, Glasfaser, Strom-, Gas- und Wassernetze). Die Koordination der Gewerke kann erhebliche Kosten und Zeit sparen und die Akzeptanz deutlich erhöhen.
Zielentwicklung und Quartiersentwicklung
Notwendig
Klare Darstellung der sinnvollen, wahrscheinlichen und tatsächlich möglichen Strategie. Meilensteine bis zur Klimaneutralität werden gebietsbezogen entwickelt.
Quartiersentwicklung
Einbeziehung von Stadtentwicklungskonzepten (Priorisierungen, mögliche Konflikte: CO2-Auswirkungen, Sanierungsfolgen, Netzausbau und -restrukturierung, Nutzung solarer Potentiale, klimaschonende Flächennutzung).
Sinnvoll
Bewertungskonzept im Diskurs mit den Stakeholdern zur Findung des akzeptierten und umsetzbaren Best-of-Vorschlags – mit Ablaufplan, transparenter Aufschlüsselung der Maßnahmen nach Gebiet, Wärmebedarfsdichte, Versorgungsstand und Netzbestand, Dokumentation und Zeitplan.
Synergien
Klärung möglicher Synergien mit Nachbarkommunen.
Umsetzung und Koordination
Notwendig
Das Umsetzungsziel wird auf Basis des Bewertungskonzepts verfeinert, Fachabteilungen und fachplanerische Vorgaben werden koordiniert. Die Koordination kann ein kommunaler Mitarbeiter oder das externe Planungsbüro übernehmen. Für einen groben Bauzeitenplan mit Meilensteinen werden Planungsleistungen, Unternehmenskapazitäten, Lieferbarkeit, Eingriffstiefe in den Bestand, Vorgaben der Stadtplanung und der Unterstützungswille von Politik, Bürgern und Unternehmen bewertet.
Sinnvoll
Differenzierung der Maßnahmen nach Gewerken und Gebieten: bestehende Wärmenetze, für neue Wärmenetze geeignete Gebiete, Gebiete mit Gasnetzen, Gebiete mit Einzelversorgung, Energiesparmaßnahmen, Wärmepumpen und PV-Anlagen. Infrastrukturoptimierung und Benennung von Einsparpotentialen.
Finanzierung und Förderung
Notwendig
Klärung der je nach Bundesland unterschiedlichen Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten.
Wärmeplanung
Seit Inkrafttreten des Wärmeplanungsgesetzes (WPG) am 1. Januar 2024 ist die Wärmeplanung eine Pflichtaufgabe; die Finanzierung der Planerstellung erfolgt über die Länder. Wir prüfen mit Ihnen die aktuell gültigen Regelungen Ihres Bundeslandes.
Wärmenetze
Für den Neubau von Wärmenetzen mit hohem Anteil erneuerbarer Energien und die Dekarbonisierung bestehender Netze kommt die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze (BEW) des BAFA in Betracht.
Starten wir Ihre Wärmeplanung gemeinsam.
Schildern Sie uns Ihre Ausgangslage – wir melden uns persönlich und zeigen Ihnen den Weg zur klimaneutralen Wärmeversorgung.